Die Schilder stehen, der Umzugswagen kommt – und trotzdem steht ein Auto in Ihrer Halteverbotszone. Das passiert öfter, als man denkt. Hier steht, was Sie dann tun können und was Sie besser lassen.
1. Ruhe bewahren und kurz prüfen
Schauen Sie, ob der Fahrer in der Nähe ist. Oft steht das Auto nur kurz da, und ein freundliches Wort löst das Problem in zwei Minuten.
2. Ordnungsamt oder Polizei informieren
Ist niemand da, rufen Sie das Ordnungsamt Ihrer Stadt an – außerhalb der Dienstzeiten die Polizei. Nennen Sie Adresse, Kennzeichen und den Zeitraum Ihrer Halteverbotszone. Halten Sie Ihre Genehmigung bereit.
3. Über das Umsetzen entscheidet die Behörde
Ob das Fahrzeug abgeschleppt oder umgesetzt wird, entscheidet die Behörde vor Ort. Damit der Falschparker die Kosten trägt, müssen die Schilder rechtzeitig gestanden haben – nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 2018 in der Regel mindestens drei volle Tage vorher.
4. Dokumentation hilft
Genau dafür fotografieren wir jede Zone nach dem Aufstellen. Mit Datum, Uhrzeit und Standort der Schilder lässt sich nachweisen, dass das Halteverbot rechtzeitig stand.
Was Sie nicht tun sollten
- das Auto nicht selbst wegschieben oder beschädigen
- keine Zettel mit Drohungen hinter die Scheibe klemmen
- nicht einfach in zweiter Reihe parken und die Straße blockieren
So vermeiden Sie das Problem
- Halteverbot frühzeitig buchen, damit die Schilder lange genug stehen
- die Zone etwas länger wählen als nötig
- Nachbarn kurz Bescheid geben
Sie planen einen Umzug oder eine Lieferung? Halteverbot online buchen – Aufstellung, Abholung und Fotodokumentation sind immer dabei.